Vegane Fitness- und Ernährungsberatung

Meine Ernährungsberatung ebenso wie das persönliche Fitnesscoaching orientieren sich an meinen Ausbildungen zur veganen Ernährungsberaterin bei ecodemy und Yoga Vidya sowie zur Fitnesstrainerin, diversen Coaching-Seminaren sowie an meiner Lebenserfahrung.

Mein Coaching-Konzept umfasst deine Gesamtsituation. Schon minimale Abstimmungen und Veränderungen im Alltag können positive und oft ungeahnte Veränderungen nach sich ziehen, die alle Lebensbereiche betreffen.

Das Coaching beinhaltet eine umfangreiche Analyse deines Alltagsverhaltens in den Bereichen Ernährung und/oder Bewegung. Doch auch Denkmuster, Entspannung und die Organisation und Gestaltung des Alltags sowie deiner Wohnsituation stehen oft in direkter Verbindung mit der Motivation zur Veränderung und können im Coaching gemäß individueller Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden.

Du wirst staunen, was in kurzer Zeit alles möglich ist!

  • personal fit+food-Einzelcoaching Euro 69 / Stunde

  • Gastroberatung und Langzeitcoaching nach Vereinbarung

 

Der Kontakt findet je nach deinen/Ihren Wünschen sowie der machbaren Gegebenheiten persönlich, per Skype, per Email und/oder Telefon statt. Meine Email: janine.streif@t-online.de


Grundlagen meiner Beratungen:

Neben den Grundsätzen der westlichen Ernährungslehre und meinen Ausbildungen zur „Veganen Ernährungsberaterin“ basiert meine Ernährungsberatung auch auf der  “Natürlichen Gesundheitslehre” (nach Dr. Herbert Shelton) und der mindestens 5000 Jahre alten indischen Wissenschaft vom Leben, dem Ayurveda.

Während Dr. Shelton eine rein pflanzliche Kost bereits vor hundert Jahren empfahl, scheinen sich auf den ersten Blick Ernährungsformen, die auf veganen UND ayurvedischen Prinzipien basieren, gegenseitig auszuschließen. Hört man den Begriff Ayurveda, so denkt man an wärmende Milchprodukte, die Vata ausgleichen, an Honig und an heilige Kühe im Ursprungsland des Ayurveda, denen es wohl, so meint man, nicht schlecht gehen kann.

Hier und heute stammt unsere Milch jedoch nicht von verehrten Kühen und wir teilen uns diese Milch auch nicht mehr mit den Kälbern, für die sie gedacht ist. Auch kann man sich vorstellen, dass dieses “Geschenk” von der Kuh einst etwas Besonderes war und möglicherweise der menschliche Verzehr von Kuhmilch in so kleinen Mengen, die weder Kuh noch Kalb schadeten, unter bestimmten Umständen einen positiven Effekt hatte (ähnlich einem Medikament). Das gleiche mag für das Hühnerei gelten.

Der heute von uns konsumierte regelmäßige Anteil an tierischem Eiweiß in Form von Fleisch, Milch oder Eiern, der in fast allen hergestellten Lebensmitteln zu finden ist, hat enorme negative Auswirkungen sowohl auf die Gesundheit des Einzelnen als auch auf  die unseres Planeten, und weder Hühner-, Schweine-, noch die sogenannte “Milchviehhaltung” – ebenso wie alle daraus resultierenden Produkte – haben noch etwas mit dem zu tun, was die meisten Menschen unter einem „natürlichen Kreislauf“ verstehen.

So macht sich inzwischen auch manch ein Vegetarier auf den veganen Weg – und viele Mischköstler gehen (auch angesichts der inzwischen für jeden gut zugänglichen Informationen über die Hintergründe von Fleisch- und Milchwirtschaft und deren Folgen für Tiere, Menschen und Erde) gar nicht mehr den Weg über den Vegetarismus, sondern ernähren sich sofort rein pflanzlich.

Nun hat die ayurvedische Gesundheitslehre zum Glück weitaus mehr zu bieten als Milch und Honig und ihre Grundsätze basieren auch nicht auf bestimmten Nahrungsmitteln. Die Ernährungsprinzipien des Ayurveda sind für mich eine der schlüssigsten und zugleich simpelsten Form gesunder Ernährung, sie beinhalten persönliche Vorlieben und Bedürfnisse ebenso wie günstige Reihenfolge und Zusammenstellung der Mahlzeiten sowie regelmäßige Essenpausen, also Fastenzeiten.

Die natürliche Gesundheitslehre nach Dr. Shelton basiert auf pflanzlicher Kost und beinhaltet ebenso natürliche Essensphasen und Zeiten, in denen der Körper die Nahrung in Ruhe verwerten kann. Heute wiederentdeckt sind vielen diese täglichen Essenspausen unter dem Begriff „Intermittierendes Fasten“ bekannt.

Ziel beider Ernährungslehren ist es, ohne das Zählen von Kalorien und Nährstofftabellen ein natürliches Verhältnis zur Sättigung und Vitalität (wieder) herzustellen. Dennoch ist es auf dem Weg dahin oft sinnvoll, seine Nährstoffzufuhr zunächst genauer zu betrachten.

In meinen Beratungen erstellen wir gemeinsam ein für dich passendes und leicht in deinen Alltag integrierbares Ernährungs- und Fitnesskonzept mit dem Ziel, dass nach einer Umgewöhnungszeit, deren Dauer sich auch aus deinem bisherigen Lebensstil ergibt, dein Körper selber “weiß”, was er wann braucht – und du seine Signale verstehen und deuten kannst.

Es gibt Menschen, die sich “nur aus gesundheitlichen Gründen” rein pflanzlich ernähren möchten – und andere, deren Motivation der Respekt vor allen Lebewesen einschließlich der Tiere ist. Für mich gehört das zusammen. Da sich nach meiner Auffassung weder im eigenen Körper noch auf der Erde echte Harmonie einstellen kann, wenn ich dafür an anderer Stelle Leid und Disharmonie verursache, vermeide ich das so gut es geht und soweit ich es überblicken kann. Dieser Überblick vergrößert sich aufgrund der Aufmerksamkeit, die man nun z. B. seiner Nahrung und deren Herkunft schenkt.

Für mich bedeutet “vegan”, nach bestem Wissen und Gewissen und entsprechend der eigenen Möglichkeiten Leid zu vermeiden, indem die eigene Achtsamkeit erhöht und Entscheidungen entsprechend angepasst werden. Die dadurch erhaltene Gesundheit dehnt sich aus auf alle anderen Lebensbereiche. Es ist deshalb egal, von welcher Seite her oder aus welcher Überzeugung heraus wir beginnen, uns pflanzlich zu ernähren.

Eine vegane Lebensart ist ein individueller Prozess der Bewusstwerdung und kein Dogma. Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Gründe, seine eigenen Fragen und seine eigenen körperlichen Zeichen.

Habe ich dein Interesse geweckt? Dann schreibe mir an janine.streif@t-online.de.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass meine Ernährungsberatung sich nicht in jeder Hinsicht mit den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) deckt, denn in dem Fall würde ich die vegane Ernährung nicht uneingeschränkt empfehlen können, was ich jedoch tue. Ich hoffe, wie viele vegane Ernährungsberater (und auch vegan lebende Ärzte), dass die DGE ihre Empfehlungen irgendwann dem aktuellen Stand der Forschung anpasst, was in den offiziellen Empfehlungen vieler anderer Ländern längst erfolgt ist.

Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in meiner Beratung eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, dürfen Sie zwar darauf vertrauen, dass ich große Sorgfalt darauf verwandt habe, dass diese Angabe dem aktuellen Wissensstand entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Sie handeln auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen meine Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.

 

Vegan in der Gastronomie

Immer weiter rückt die vegane Ernährungsweise in die Mitte der Gesellschaft und immer mehr Hotels und Restaurants möchten mit ihrem Angebot alle Kunden zufriedenstellen – und neue Kunden erreichen. Wenn auch Sie als Verantwortlicher für eine Gastronomie diesem Anspruch gerecht werden möchten: Es ist viel einfacher, als Sie denken!

Oft sind schon mit vorhandenen Mitteln und Zutaten Veränderungen möglich, die keine Zielgruppe etwas vermissen lässt, jedoch bei veganen Gästen auf große Wertschätzung stoßen werden – und natürlich Ihren Kundenkreis erweitern.

Durch zusätzliche Angebote können Sie noch gezielter das immer größere Potential der Kunden, die sich vegan ernähren, ausschöpfen. Viele Hotels und Restaurants haben diesen Weg bereits beschritten und möchten, dass auch ihre vegane Kundschaft glücklich und satt ihr Restaurant verlässt.

So manch eine Küche experimentiert bereits voll guter Absicht mit veganen Speisen.Da jedoch nicht alle Fachkräfte in Küche und Service selber vegan leben, sind viele dieser gutgemeinten Angebote nicht zu Ende gedacht. Das mögen Gerichte sein, die ernährungsphysiologisch nicht vollwertig sind oder es gibt zwar ein veganes Hauptgericht, jedoch keines der leckeren Desserts ist auch für Ihren veganen Gast geeignet. Auch Servicekräften fehlt oft das nötige Basiswissen, um vegane Gäste kompetent über Angebot und Alternativen beraten zu können.

Ein Buffet beispielsweise kann man mit wenig Aufwand so organisieren, dass schon ohne sichtbare Veränderung oder geschmackliche Einbußen deutlich mehr Angebote auch für Veganer geeignet sind – denn auch ein veganer zahlender Gast möchte natürlich eine adäquate Auswahl an Speisen genießen können, also ein „echtes Buffeterlebnis“ haben. Gutgemeinte Notlösungen aus der Küche sind für den Gast oft unangenehm – und für die Küche zusätzliche Arbeit. Auch können oft Teile des Menüs so vorbereitet werden, dass erst nach Bestellung die Fertigstellung zum veganen, vegetarischen, laktosefreien oder auch herkömmlichen Menü entschieden werden muss.

Viele vegan lebende Menschen vermeiden es bislang, Hotelzimmer mit Frühstück zu buchen – gehen nach dem Aufstehen lieber in ein veganes Restaurant, soweit erreichbar, oder behelfen sich selber mit entsprechendem Reiseproviant.

Sie können darauf reagieren, indem Sie als Restaurant die Gäste der umliegenden Hotels mit Ihrem veganen Speisenangebot überzeugen. Oder indem Sie als Hotel dafür sorgen, dass Ihre veganen Gäste den gleichen Komfort eines ausgewogenen Frühstückes genießen können wie alle anderen Hotelgäste auch – und Ihr Haus zufrieden erst nach dem Frühstück verlassen.

Ich berate Sie kompetent, wenn Sie mit ausgewogenen veganen Angeboten Ihre Speisekarte und /oder Buffets bereichern und somit Ihre Gäste noch glücklicher machen möchten.

Ebenso informiere ich gerne auch Betriebe, bei denen die Gesunderhaltung ihrer Kunden im Vordergrund steht wie zum Beispiel Fitnesscenter und Seniorenheime über gesunde und schmackhafte Alternativen zu tierischem Protein.